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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die KU Eichstätt-Ingolstadt ist die einzige katholische Universität im deutschsprachigen Raum. Die Hochschultradition begann im 16. Jahrhundert mit der Eröffnung des Collegium Willibaldinum, das als Ausbildungsstätte für den künftigen Klerus der Diözese Eichstätt diente.  Durch die Vereinigung mit der Pädagogischen Hochschule Eichstätt entstand zunächst eine Gesamthochschule, die 1980 in den Rang einer Universität erhoben und vom Vatikan anerkannt wurde. Seit Juni 2018 besteht die Kooperation mit dem Erlanger Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft im Rahmen der Forschungseinheit Key Concepts in Interreligious Discourses – KCID.

 

Das Sheikh Nahyan Center for Arabic Studies and Intercultural Dialogue, Universität Balamand, Libanon

Die Universität Balamand (Libanon) wurde 1988 gegründet und ist der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien angegliedert. Ihr Fundament sieht die Universität in den moralischen Grundlagen des Wissens, und sie hält an den menschlichen und spirituellen Werten fest, die kennzeichnend für die Levante sind. Die Universität möchte einen wissenschaftlichen Beitrag zur Toleranz und der menschlichen Geschwisterlichkeit leisten. Zu diesem Zweck gründete die Universität im September 2016 das Sheikh Nahyan Center for Arabic Studies and Intercultural Dialogue. Benannt wurde es nach dem damaligen Minister für Kultur- und Wissenschaftsentwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Center legt seinen Schwerpunkt auf die christlich-muslimischen Beziehungen und den interkulturellen sowie den interreligiösen Dialog.

Der vorrangige Zweck des Centers ist die Erforschung interkultureller Fragestellungen, da der Libanon immer schon ein Ort von Koexistenz und zugleich starker Spannungen zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Kulturen war. Insbesondere die konfessionellen Kriege führten zu der Überzeugung, dass ein interkultureller Dialog auf Basis akademischer Forschung und Diskurse notwendig ist.

Im Mittelpunkt der Studienprogramme des Centers steht die arabische Kultur. Sie umfassen das Studium der arabischen Sprache, der islamischen Kultur und der Rolle der Gemeinschaft der arabischen Christen und ihrer bedeutendsten Werke in arabischer Sprache in den verschiedenen Epochen. Das Center stellt sicher, dass der Erwerb von Abschlüssen auf der Ebene des Masters und des Doktorats in verschiedenen Fakultäten der Universität (nicht durch das Center selbst) angeboten wird, die den speziellen Interessensgebieten entsprechen. Ein Studienprogramm zum Christentum wird die Themenfelder christliche Religion, das Christentum in der arabischen Welt sowie das Christentum und der Westen abdecken. Innerhalb des Programms werden Trainings und spezielle Workshops zu Diversität, interkultureller Sensibilität, Konfliktmediation, -lösung und -transformation, Übergangsjustiz, Friedensstiftung und friedensorientierter Bildung angeboten.

Das Sheikh Nahyan Center legt seinen Fokus auf die Arabische Welt und ihren Beziehungen zu dem Rest der Welt, insbesondere zum Westen wie auch zu asiatischen Kulturen, hier vor allem zu Südostasien. Das Center möchte für Toleranz und Verständnis werben. Daher fördert es Seminare, Konferenzen und wissenschaftliche interkulturelle Projekte wie Key Concepts in Interreligious Discourses (KCID) des Lehrstuhls für Orientalische Philologie und Islamwissenschaften der FAU Erlangen. Das Center unterzeichnete zudem Memoranden zur Verständigung und Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Zentren und Denkfabriken des Nahen Ostens und der Welt.

Mehr Informationen zum Sheikh Nahyan Center und zur Balamand Universität finden Sie unter http://www.balamand.edu.lb

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