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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die KU Eichstätt-Ingolstadt ist die einzige katholische Universität im deutschsprachigen Raum. Die Hochschultradition begann am 26. November 1564 im Zuge des Collegium Willibaldinum als Ausbildungsstätte für den Klerus der Diözese Eichstätt.  Die Katholische Universität selbst wurde wurde am 1. April 1982 eingerichtet und vom Vatikan anerkannt. Seit Juni 2018 besteht die Kooperation mit dem Erlanger Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft im Rahmen der Forschungseinheit Key Concepts in Interreligious Discourses – KCID.

Das Sheikh Nahyan Center for Arabic Studies and Intercultural Dialogue, Universität Balamand, Libanon

Die Universität Balamand (Libanon) wurde 1988 gegründet und gehört zur Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien. Die Universität sieht sich der Wissensvermittlung verpflichtet und möchte an den menschlichen und spirituellen Werten festhalten, welche den Nahen Osten geprägt haben. Die Universität möchte auf wissenschaftlichem Wege ihren Beitrag zur Toleranz und der menschlichen Geschwisterlichkeit leisten. Zu diesem Zwecke gründete die Universität im September 2016 das Sheikh Nahyan Center for Arabic Studies and Intercultural Dialogue. Benannt wurde es nach dem derzeitigen Minister für Kultur- und Wissenschaftsentwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Center legt sein Hauptaugenmerk auf die christlich-muslimischen Beziehungen und den interkulturellen bzw. interreligiösen Dialog.

Grund am Interesse an einer Beschäftigung mit interkulturellen Themen ist, dass der Libanon stets einerseits ein Ort von Koexistenz war, andererseits aber auch geprägt war von starken Spannungen zwischen Glaubensgruppen und Kulturen. Insbesondere die Folgen der konfessionellen Kriege in jüngster Zeit führten zur Überzeugung, dass der interkulturelle Dialog auf Basis akademischer Forschung und Diskurse notwendig ist.

Im Fokus des Centers steht die arabische Kultur. Zu seinen Aktivitäten gehört das Studium der arabischen Sprache und Literatur, der islamischen Zivilisation und der Rolle der christlich-arabischen Gemeinschaften in der Entwicklung der arabischen Kultur in ihren verschiedenen Epochen. Der Erwerb von Masterabschlüssen und der Doktorwürde wird durch das Center gewährleistet. Das Center möchte Trainings und spezielle Workshops zu Diversität, interkultureller Sensibilität, Konfliktmeditation -lösung, Transformationsprozessen, Übergangsjustiz, Friedensstiftung und friedensorientierter Bildung organisieren.

Überdies beschäftigt sich das Sheikh Nahyan Center mit der Arabischen Welt und ihren Beziehungen zu anderen Regionen auf der ganzen Welt, speziell zum Westen, ebenso zu asiatischen Kulturen, insbesondere Südostasien. Das Center möchte für Toleranz und Verständnis werben, weswegen es Seminare, Konferenzen und wissenschaftliche interkulturelle Projekte fördert, darunter Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaften der FAU Erlangen. Zudem unterzeichnete es Kooperationsmemoranden mit zahlreichen anderen Zentren und Denkfabriken des Nahen Ostens und der Welt.

Mehr Informationen zum Sheikh Nahyan Center und zur Balamand Universität finden Sie unter http://www.balamand.edu.lb

 

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